Bei welchen Beschwerden hilft CBD-Öl?

CBD-Öl wird immer beliebter. Es handelt sich dabei um Cannabidiol, einem Inhaltsstoff der Hanfpflanze. Wer CBD einnehmen will, braucht keine Angst vor Rauschzuständen oder einer Bewusstseinserweiterung zu haben. Im Gegensatz zu dem ebenfalls in der Cannabispflanze enthaltenen THC wirkt CBD nicht psychoaktiv. In letzter Zeit sind die Wirkungen von CBD auf die Gesundheit in den Mittelpunkt des Interesses gerückt. Die CBD Wirkung erstreckt sich dabei sowohl auf körperliche als auch seelische Beschwerden. So entspannt Cannabidiol die Muskeln, wirkt entzündungshemmend und neuroprotektiv. Von Migräne bis zu Krebs ist CBD einnehmen empfehlenswert. Mittlerweile raten sogar Schulmediziner aufgrund der hervorragenden Ergebnisse wissenschaftlicher Studien ihren Patienten, therapiebegleitend CBD einzunehmen. CBD befindet sich in einer Trägersubstanz wie Hanföl und ist zur oralen Einnahme bestimmt. Cannabidiol sollte eine halbe Minute im Mund verbleiben und erst dann geschluckt werden. Wie viel CBD einnehmen sinnvoll ist, richtet sich nach der Art der Beschwerden. Zu Beginn wird mit einer eher niedrigen Dosierung gestartet. Je nach Reaktion kann diese Dosis beibehalten oder gesteigert werden. Wie bei allen Naturheilmitteln können erste Effekte erst einige Wochen nach Beginn der Einnahme festgestellt werden. Solange die empfohlene Dosierung nicht überschritten wird, ist CBD-Öl frei von Nebenwirkungen und somit ein wichtiger Baustein auf dem Weg zu einer ganzheitlichen Gesundheit.

Wie kann CBD-Öl helfen?

Cannabidiol ist so etwas wie ein Allrounder in der Hausapotheke, das in der Lage ist, zahlreiche kleine und große Beschwerden wie Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Allergien oder Stress zu lindern und auch immer mehr therapeutische Prozesse bei ernsthaften Erkrankungen wie Krebs, Arthritis, chronischen Schmerzen, MS und Alzheimer begleitet. Doch wo liegen die CBD-Öl Anwendungsgebiete genau?

Schmerzen und Entzündungen

Chronische Schmerzen sind ein vielfältiges Krankheitsbild. Rund 20 Millionen Deutsche leiden an mehr oder weniger stark ausgeprägten Symptomen. Die klassische Schmerzkarriere beginnt oft mit einer Verletzung. Nach dem organischen Heilungsprozess dauern die Symptome weiter an und schränken den Alltag der Betroffenen ein. Da selbst kleine Erledigungen im Haushalt zur Qual werden, kommt es zu depressiven Verstimmungen, Angststörungen, Appetitlosigkeit und Schlafstörungen als Begleiterscheinung. Eine schulmedizinische Behandlung besteht aus der Gabe von Medikamenten oder Spritzen, Physiotherapie oder physikalischer Therapie. Je nach Krankheitsbild kommt auch eine Psychotherapie infrage. Chronische Schmerzen gehören in den Bereich CBD-Öl Anwendungsgebiete. Die Einnahme von Cannabidiol kann eine nicht ausreichende Schmerztherapie optimal ergänzen. Cannabisöl wirkt krampflösend und entzündungshemmend und unterdrückt wie synthetische Schmerzmittel die Neubildung von entzündungsfördernden Gewebshormonen. Durch nervenschützende Eigenschaften ist CBD-Öl für die Gesundheit generell eine gute Wahl. 

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Migräne und Kopfschmerz

Rund 70 % der Deutschen leiden regelmäßig an Kopfschmerzen. Dabei handelt es sich entweder um Migräne oder um Spannungskopfschmerzen. Ursache sind gereizte Schmerzfasern im Bereich von Kopf und Gesicht. Charakteristisch ist ein dumpfes, drückendes Gefühl, das vom Nacken bis zu den Augen zieht. Bei Migräne ist dieses Dröhnen noch stärker ausgeprägt. Parallel dazu tritt starke Übelkeit sowie eine Beeinträchtigung des Sehvermögens auf. Eine CBD Anwendung bei Migräne hat sich bewährt. Cannabidiol kann gegen Schmerzen effektiv eingesetzt werden. Eine wichtige Rolle spielt hierbei Anandamid, ein körpereigenes Endocannabinoid. Es dockt sich sowohl an den Cannabinoidrezeptor CB1 als auch an den Vanilloid-Rezeptor TRPV 1 an. Erfolgt eine Gabe von Cannabidiol gegen Schmerzen, sorgt CBD dafür, dass der Anandamidspiegel kurzfristig ansteigt. Das führt zu einer Linderung der Beschwerden. Eine CBD Anwendung ist bei Migräne zudem sinnvoll, um den Magen zu beruhigen sowie Übelkeit und Erbrechen zu unterdrücken. Die Cannabisöl Anwendung hat zudem einen insgesamt ausgleichenden Einfluss auf den Organismus, sodass ein Migräne-Anfall deutlich milder abläuft.

Schlafstörungen

Schlafstörungen sind mittlerweile zu einer Volkskrankheit geworden. Mediziner kennen über 80 Arten von Schlaflosigkeit. Eine Insomnie ist gekennzeichnet von einem erschwerten Einschlafen, längeren Wachphasen in der Nacht und einem frühzeitigen Erwachen. Das führt dazu, dass Betroffene Schwierigkeiten haben, tagsüber leistungsfähig zu sein. Hinzu kommt eine Art Angstspirale: Das Grübeln darüber, in der Nacht nicht in den Schlaf zu finden, verstärkt die Beschwerden. Die Folge können Depressionen sein. Manche Schlafstörungen haben organische Ursachen wie das Restless-Leg-Syndrom, doch häufig können Ärzte den Grund nicht finden. Schulmedizinische Präparate sollten aufgrund der Nebenwirkungen immer die letzte Möglichkeit sein. Viele suchen daher nach einem Naturmittel, das beim Einschlafen helfen kann. CBD gegen Schlafstörungen hat gemäß Erfahrungen von Cannabidiol-Anwendern eine positive Auswirkung auf den Nachtschlaf. Schmerzpatienten haben somit eine Möglichkeit, mit einem natürlichen Mittel zur Ruhe zu kommen. Liegt der Insomnie eine psychische Erkrankung zugrunde, sind die Tropfen eine gute Wahl für einen erholsamen Schlaf, da CBD gegen Angst wirken kann.

Depressionen

Depressionen sind eine ernsthafte Erkrankung, die durch verschiedene Faktoren wie traumatische Erlebnisse, chronische Überlastung, aber auch hormonelle Veränderungen, Vererbung oder ein Ungleichgewicht von Botenstoffen ausgelöst wird. Die Lebensqualität der Betroffenen leidet stark und kann in den Suizid münden. Da CBD-Öl Angstzustände lindern kann und den Schlaf fördert, ist es gut möglich, die bei Depressionen auftretende innere Unruhe durch Cannabidiol zu mildern.

Stress, Angst und Nervosität

Angsterkrankungen oder Angststörungen gehen nach Ansicht der Forschung zurück auf ein Ungleichgewicht von Neurotransmittern wie Serotonin, GAB und Noradrenalin. Daneben sind psychologischen und genetische Faktoren entscheidend beteiligt. Begünstigt wird eine Angststörung durch stressige Lebensphasen oder traumatische Erlebnisse. Schon im Jahr 2011 in Brasilien durchgeführte Studien zeigen, dass CBD eine angstlösende Wirkung hat. Cannabinoid wirkt offenbar direkt in den limbischen und paralimbischen Gehirnbereichen. Wird Cannabidiol gegen Angst eingenommen, dockt es direkt an die entsprechenden Rezeptoren in dem Areal an, was die beruhigende Wirkung erklärt. Eine weitere Studie aus Brasilien kam zu dem Ergebnis, dass nur eine einzige Dosis CBD einnehmen hilft, akuten Stress und Lampenfieber zu besiegen. Unter dem Strich birgt die Anwendung von Cannabidiol gegen Angst und vorübergehende stressige Phasen ein riesiges Potenzial als Alternative zu Psychopharmaka.

Hautbeschwerden

Ob Unreinheiten oder schwere Hauterkrankungen wie Schuppenflechte, Akne oder Neurodermitis – die CBD Wirkung wird auch in der dermatologischen Praxis von vielen Ärzten und Anwendern geschätzt. Durch die entzündungshemmenden Effekte von CBD sowie Omega 6- und 3-Säuren wird die Überproduktion von Talg ausgebremst. Zudem ist Cannabinoid ein starkes Antioxidans, was hilft, der Hautalterung vorzubeugen. Zusammen mit feuchtigkeitsspendenden Ölen oder Cremes kann die natürliche Barrierefunktion der Haut gestärkt werden. Die CBD Anwendung bei Hautproblemen erfolgt meist in Form von Lotionen oder Cremes. Da die Einnahme von CBD Öl mit Gesundheit allgemein in einem Zusammenhang steht, kann unterstützend eine Cannabisöl Anwendung in Tropfenform erfolgen. Schließlich ist eine unreine Haut oft der Indikator dafür, dass in einem anderen Bereich eine krankhafte Störung vorliegt.

Weitere Beschwerden, bei denen CBD helfen kann

Daneben gibt es noch eine Reihe weiterer Beschwerden und Krankheiten, bei denen CBD-Öl therapiebegleitend eingesetzt werden kann.

  • Arthritis: Bei Arthritis handelt es sich um eine entzündliche Gelenkerkrankung, die infektiöse oder nicht-infektiöse Ursachen hat. Typische Symptome der chronischen Krankheit sind geschwollene Gelenke und Schmerzen. Die CBD-Öl Anwendungsgebiete bei Arthritis erstrecken sich darauf, bei der Schmerzlinderung zu unterstützen.
  • Parkinson: Dabei handelt es sich um eine fortschreitende, vom Gehirn ausgehende Erkrankung, die zu einem Verlust von Nervenzellen führt. Parkinson ist begleitet von Depressionen, Schlafstörungen, Schmerzen, Bewegungseinschränkungen oder auch Psychosen. Therapiebegleitend können Patienten eine Linderung durch CBD Anwendung erfahren.
  • Epilepsie: Die CBD-Öl Anwendungsgebiete sind vielfältig, doch besonders aussagekräftig sind die Ergebnisse der Einnahme bei kindlicher Epilepsie wie dem Dravet-Syndrom oder dem Lennox-Gastaut-Syndrom. Diese Formen lassen sich nur schlecht medikamentös therapieren. In zahlreichen Studien führte die CBD Wirkung dazu, Anfälle zu reduzieren oder sogar ganz verschwinden zu lassen.
  • Asthma & Allergien: Allergiker werden in der Regel mit Antihistaminika behandelt, um akute Symptome abzuschwächen. Da CBD entzündungshemmend und abschwellend wirkt, kann die Einnahme den Abbau von Histamin fördern, was dem typischen Juckreiz bei Allergien entgegenwirkt. CBD bei Asthma ist ebenfalls vielversprechend, da Cannabidiol eine entspannende Wirkung auf die Muskeln hat, was Anfällen vorbeugt oder im Akutstadium zu einer Linderung führen kann.
  • Krebs: CBD ist kein Heilmittel gegen Krebs, kann jedoch viele Nebenwirkungen wie Übelkeit, Erbrechen, Schmerzen, Ängste, Depressionen und Schlafstörungen, die im Rahmen einer Chemo- oder Strahlentherapie auftreten, abschwächen.
  • MS: Multiple Sklerose ist eine Erkrankung des zentralen Nervensystems. Patienten klagen über Erschöpfung, Sehstörungen, Konzentrationsstörungen, Muskelschwäche und Schwindel. Auch Ängste und Depressionen treten häufig auf. Diese Beschwerden sind typische CBD-Öl Anwendungsgebiete. Zudem fördert CBD einnehmen die Bildung entzündungshemmender Zellen und wirkt sich insgesamt förderlich auf die MS-Behandlung aus.
  • Alzheimer: Gegen die neurodegenerative Erkrankung Alzheimer gibt es kein Heilmittel. Die Beschwerden stellen sich schleichend ein. Zunächst kommen die für eine Demenz typischen kognitiven Beeinträchtigungen sowie ein Verlust des Lang- und Kurzzeitgedächtnis. Hinzu kommen Sprachstörungen und Depressionen. Patienten müssen am Ende von Pflegepersonal zu Hause oder in einem Heim betreut werden. Entzündliche Prozesse, die für den Untergang von Nervenzellen sorgen, können durch die CBD Wirkung abgeschwächt werden.

Gibt es Nebenwirkungen von CBD?

Wie mehrere Studien gezeigt haben, kommt es bei der CBD Anwendung nur sehr selten zu Nebenwirkungen, wenn nicht überdosiert wird. Cannabidiol kann zu einem trockenen Mund, leichter Schläfrigkeit und einem Absinken des Blutdrucks führen. Da CBD die Aktivität bestimmter Leberenzyme hemmt, besteht bei einer hohen Dosis die Möglichkeit, dass der Körper eine Reihe von Arzneimitteln abweichend metabolisiert und so nicht die gewünschte Wirkung eintritt. Wer unter einer Medikation steht, sollte die Anwendung von CBD-Öl mit dem behandelnden Arzt absprechen. CBD wird in der Regel gut vertragen, trotzdem sollte die Dosis am Anfang nicht zu hoch gewählt und die Reaktionen des Körpers beobachtet werden.